Rosen, Tulpen, Nelken

*** Rezensionsexemplar, Werbung unbezahlt ***

Ein Poesiealbum und ein Vergangenheit, die das Leben einer jungen Frau nachhaltig prägt.

 


Allgemeine Angaben zum Buch:

Titel: Rosen, Tulpen, Nelken

Reihe: nein

Autor: Heike Wanner

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Seitenanzahl: 320

Preis: 9,99€

ISBN:  9783548285726

Rezensionsexemplar: ja


Klappentext:

Die Physikerin Sophie Lensing staunt, als sie plötzlich das Poesiealbum ihrer früh verstorbenen Mutter in den Händen hält. Jahrzehntelang hatte es unbemerkt im Keller gelegen. Als Sophie neugierig darin blättert, stellt sie fest, dass sie keinen der Namen darin kennt. Wieso hatte ihre Mutter offenbar alle Kontakte abgebrochen? Mit ihren besten Freundinnen Vanessa und Sandra macht Sophie sich im Wohnmobil auf eine Spurensuche quer durch Deutschland. Sie ahnt nicht, wie sehr die Reise ihr eigenes Leben verändern wird …

Ein hinreißender Roman über Mütter und Töchter und die Geheimnisse, die sie bewahren.


Cover

Das Cover ist schlicht gehalten, für meinen Geschmack etwas zu einfach und zu fade. Man hätte es mehr mit dem Inhalt des Buches verknüpfen können, aber dennoch ist es schön geworden. Nichts Außergewöhnliches, aber schön.

 

Zum Buch:

Der Roman „Rosen, Tulpen, Nelken“ handelt von der fast 30 jährigen Sophie Lensing, die ihre Mutter als kleines Kind verloren hatte. Sie weiß kaum noch etwas über diese und auch ihr Vater, der nie mit ihrer Mutter zusammenlebte, kann ihr nur wenig sagen. Im Keller ihrer Stiefmutter findet es sich dann, das Poesiealbum.
Das Poesiealbum ihrer Mutter mit Namen, die Sophie nichts sagen. Sophie versucht die dazugehörigen Frauen ausfindig zu machen und begibt sich anschließend mit Vanessa und Sandra, ihren besten Freundinnen, auf den Weg zu den wichtigsten Lebensstationen ihrer Mutter und die Reise in die Vergangenheit beginnt …
Es ist ein sehr ansprechendes Buch, das mich gar nicht wieder aufgehört hat lassen zu lesen. Ich war binnen weniger Tage durch, obwohl ich eigentlich nicht die Zeit gehabt hätte zu lesen … Aber ich denke, dass ihr das auch kennt…
Die Hauptakteurin wächst im Buch über sich hinaus und lernt ihre Mutter, von der ihr nur so wenig erhalten geblieben ist, immer mehr kennen. Ihr begegnen nette Menschen, die ihr Sachen eröffnen, von denen sie anfangs eher Angst hat und nicht weiß, wie sie sich verhalten soll. Mit der Zeit löst sich aber der Konflikt und Sophie kann sogar einen alten Streit zweier Freundinnen bei legen und lernt nicht nur die „Freundinnen“ ihrer Mom kennen, sondern auch Menschen, die mit ihr befreundet sein möchten und die SIE Kennenlernen wollen.
Auch die Freundschaft von Vanessa und Sophie wird kurzzeitig arg auf die Probe gestellt und so ist an manchen Stellen des Buches für mich schon deutlich wie nah Sophie der Verzweiflung ist und wie wenig zufrieden sie momentan überhaupt mit ihrem eigenen Leben ist.
Heike Wanner hat hier eine tolle Geschichte mit wichtigem Inhalt geschaffen: es gibt zwar viele die in Poesiealben als „Freundin“ eintragen aber am Ende ist es doch nur ein Bruchteil, der es wirklich ist und auf den konnte sich Sophie hier verlassen. Sie hat früh ihre Mutter verloren und so traurig die Geschichte auch ist, so hat die Autorin doch eine gewisse Prise Witz und Charme (beispielsweise in für vom Luca dem „Pizzabäcker“ mit einfließen lassen.


Fazit

Für mich war es ein durchaus lesenswertes und interessantes Werk einer deutschen Autorin mit einem gewichtigen Thema, das ganz nebenbei noch eine Rundfahrt durch Deutschland mit sich brachte …

Von mir gibt es daher 5 Sterne und ich kann es empfehlen!

Eure Harriot