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Über das Sammeln von Ideen …

Ich werde oft gefragt, woher ich meine Ideen nehme und ehrlich gesagt kann ich diese Frage nur selten ordentlich beantworten …

Die Ideen zu meinen Büchern sind einfach da. Eine Antwort, die in den seltensten Fällen ausreicht. Aber ganz ehrlich? So ist es.  Mal kommen sie beim Spaziergang, an anderen Tagen beim Duschen oder Schlafen.  Auch Fernsehserien beziehe ich gerne mit ein, vorrangig wenn die Geschichte nicht den Verlauf nimmt, denn ich mir persönlich gewünscht hätte. Dann spinnt sich gerne eine neue Story. Sie wächst und gedeiht, bekommt Ecken und Kanten, bis sie schließlich soweit ist, auf Papier gebracht zu werden, wenn da nicht dieses Zeitproblem wäre … In meinem Kopf tummeln sich so viele Geschichten, dass sich inzwischen bereits Warteschlangen gebildet haben. Beinahe täglich kommen neue hinzu, manche verknüpfe ich mit bestehenden und schaffe dadurch etwas Neues. Kurzum ich kann mich über das Fehlen von Input nicht beschweren, ich habe eher das Problem, dass mir die Zeit fehlt alles aufzuschreiben …

 

Tipps für Neulinge

Schreiben soll Spaß machen. Stundenlang den Kopf darüber zu zerbrechen, was man zu Papier bringen könnte,  ist für mich ein absolutes No-Go. Musste ich das, bin ich nicht mit dem Herz dabei. Ein Punkt, der beim Schreiben mit das Wichtigste ist. Nur wer von seiner Idee überzeugt ist, kann sie dem Leser näher bringen. Darum sollte man nie kopflos anfangen zu Schreiben, sondern sich immer die Frage stellen: stehe zu hundert Prozent hinter der Idee und weiß ich, wo ich damit hin will?

Wenn das nicht der Fall ist, habe ich hier ein paar Tipps um „echte“ Ideen zu bekommen und Blockaden zu lösen:

  1. Geh mit offenen Augen durch die Welt. Monster, *hüstl* ich meine natürlich Idee, lauern überall.
  2. Hör auf, krampfhaft in deinem Kopf zu suchen. Die besten Geschichten schreibt das Leben. Geh raus und finde sie!
  3. Es gibt Erfahrungen, die dich geprägt haben? Warum nutzt du sie nicht?
  4. Hast du eine Lieblingssendung? Ein Lieblingsbuch? Was wäre, wenn du die Geschichte weiterspinnst?
  5. Schreib Tagebuch! Klingt vielleicht blöd, aber dadurch schreibst du regelmäßig und reflektierst deinen Tag. Manchmal findet man gerade dort Inspiration.

Doch das Wichtigste: Mach dir keinen Stress. Ein Schaumbad und Entspannung wirken bei Blockaden wahre Wunder. Denke immer daran, dass man als Autor das Rad nicht neu erfinden muss. Es geht darum, mit vorhandenen Elementen zu arbeiten.

 

 

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