Hello Frankfurt …

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Vom 11.10  bis 14.10.2018 stand in Frankfurt alles im Sinne des Buches und ich war zum ersten Mal mittendrin. Für ein Landei etwas ganz besonders, vor allem da ich dieses Jahr gleich mit zwei Büchern vertreten war.

Anreise

Freitag Mittag ging es für mich los. Bis 19 Uhr hatte ich Zeit um Einzuchecken und trotz genug eingepanter Zeit, hatte ich Bedenken, ob ich es schaffe. Ich meine Freitag Nachmittag auf der Autobahn. Mein Auto und ich in einer Stadt wie Frankfurt am Main … Fairerweise muss ich sagen, dass ich noch nie dort war und Leipzig nicht unbedingt DIE Großstadt ist. Aber ich habe es irgendwie geschafft mich ohne Angstzustände, Unfall etc. in die Tiefgarage des Hotels zu begeben. Übrigens bedeutet dort Tiefgarage nicht nur tief sondern auch eng … Ich war froh als ich Freitag drinnen und Sonntag wieder draußen war. Die Schrammen an den Wänden der besagten Garage haben regelrechte Bände gesprochen (bei mir glücklicherweise nicht:D) 

Nach dem Einchecken stand dann für mich ein Restaurantbesuch mit den Drachen auf dem Plan, nur musste ich das entsprechende Restaurants erstmal finden. Aber Frau ist nicht blöd. Nimmt ihr Handy, nutzt das W-LAN im Zimmer, sucht das Hotel in Maps, speichert die Karte offline und los gehts 😀 Blöd nur, dass ich in der richtigen Straße nicht mehr drauf geschaut habe und prompt an der entsprechenden Nummer vorbeigelaufen bin … War aber nicht schlimm, die anderen waren noch nicht da 😀  Also pssssssst. Außer gequatscht und ausgewertet wurde an diesem Abend übrigens nicht mehr. Erst Samstag ging es dann für mich als Privaperson auf die Messe.

Mein Messesamstag – oder darüber, dass ich mir das nie wieder antue

Um den ganzen Samstag zu haben, bin ich extra Freitag angereist, was auch gut so war, denn nach der stressigen Autofahrt wäre ich nicht mehr halb so resistent gegen das Chaos gewesen … Als Drache musste ich natürlich zuerst dem DM Stand und meinen Büchern einen Besuch abstatten. Gesagt. Getan. Aber der Weg dorthin … Wir waren so ziemlich in der vollsten und lautesten Halle, die man an diesem Tag überhaupt finden konnte. Brauchte ich früh um neun für die paar Meter vom Eingang bis zum Stand 2 Minuten, waren es um zehn schon zehn Minuten usw. Es war brechend voll und eng. Wer also auf Menschenmassen, Berührungen und Gedränge steht, der möge sich diesen Tag für die Buchmesse aussuchen. Ein Träumchen … Ich für meinen Teil habe mich mit Jennic Books dann irgendwann nach draußen verzogen. War nicht wirklich leerer, aber bei dem tollen Wetter konnte man um Längen besser atmen und die vielen Cosplayer bewunden, denn bis zu den Büchern bei den jeweiligen Verlagen kam man eh nicht mehr …  Der Tag war am Ende einfach nur stressig … Kann ich mir nächstes Jahr definitiv schenken, außer vielleicht dass allabendliche Abendessen mit den Drachen. Das war toll <3

 

Der letzte Tag – Tag der Besorgungen

Da Sonntag der einzige Tag ist, an dem man Bücher von Verlagen kaufen kann, hatte ich mir von Anfang an vorgenommen dort zu Shoppen. Wie gut, dass ich Sonntag auch Geburtstag hatte, so konnte ich ohne schlechtes Gewissen Einkaufen <3 Da mich der Samstag geprägt hatte, bin ich  gleich nach Öffnung der Messe rein, habe mir die entsprechenden Bücher geschnappt und bezahlt, bevor das Gerangel losging. War zwar  es eine ziemliche Schlepperei, aber angesichts der Schnäppchenjäger, die plötzlich wie aus dem Nichts auftauchten (hier eine Tüte, da ein Kalender, dort ein Plüschtier), war ich ganz froh über meine Entscheidung. Ich habe Bücher bekommen, die ich wollte. Fast alle waren signiert und ich im siebten Bücherhimmel, als ich dann endlich meine eigene Signierstunde mit Julia Schmuck, Theresa Sperling und Nicole Böhm hatte. Danach hieß es nur noch: alle übrigen Bücher signieren und ab nach Hause<3

 

Meine Bücher auf der Buchmesse zu sehen, die Leser zu treffen und natürlich zu signieren, war ein  unvergleichliches Gefühl. Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal so weit komme und danke Astrid von Herzen für diese Chance. Egal was kommt und wohin der Weg noch führt, ich werde immer ein Drache sein und auf diese wundervolle Zeit zurückblicken können.

Auch wenn Messen stets Stress bedeuten, will ich sie nicht mehr missen. Der Kontakt zu Lesern, Bloggern und Autoren ist goldwert. Diese ganze Community ist großartig!

 

 

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