Recherche mal anders – mein Trip zu den Beelitzer Heilstätten

0
178

Anfang Oktober hat es mich in die Beelitzer Heilstätten verschlagen.

Ein Ort, an dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.  

Wirtschaftsgebäude mischen sich unter die Klinikgebäude und dazwischen? Wald und frische Luft, durchwirkt von Wegen, auf denen die Kranken herumwandeln konnten.

Die Beelitzer Heilstätten waren ein Ort der Ruhe und Erholung für die Menschen, die in Berlin und anderen Städten an Tuberkulose erkrankt waren. Einst gab es zwei Bereiche, den für Männer und den für Frauen. Beide waren identisch und während der eine heute noch als Klinik genutzt wird, ist der andere ein stiller Zeuge des Zerfalls. Das Alpenhaus mit seinem prächtigen Dachwald, die Liegehallen und die Chirurgie sind gute Beispiele.

Die Natur holt sich ihren Teil der Welt zurück und genau dass ist es, was Lost Places so interessant macht.

 

Im Zuge meiner Recherchearbeit zu Magiesprung habe ich die Heilstätten aufgesucht.  Warum fragt ihr? Ganz einfach: Erins Reise führt sie unter anderem in ein ehemaliges Sanatorium. Zwar wird das im Buch als Psychiatrie für den Toren einer Großstadt noch genutzt, aber für das Feeling waren die Heilstätten in Beelitz perfekt. Ich habe erkundet, gesehen, gehört und war begeistert von diesem Ort und der gesamten Atmosphäre.

Der Geist der Vergangenheit durchströmt das ganze Gelände und schlägt seine Klauen in die Gebäude und doch sorgen der Baumwipfelpfad und die gelungene Mischung aus Restauration und Geschichte dafür, dass dieser Ort erhalten bleibt. Ein Stück Geschichte zum Anfassen.

 

Zum Abschluss habe ich ein paar Einblicke für euch. Vielleicht wandelt der ein oder andere auch mal zwischen diesen Gebäuden und denkt dabei an Erin, wie sie es ebenfalls getan hat;)

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei