Rezension: Ney Sceatcher – Das Spiel des dunklen Prinzen

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*** Rezensionsexemplar , Werbung unbezahlt ***

Allgemeine Angaben zum Buch:

Titel: Das Spiel des dunklen Prinzen

Reihe: nein

Autor: Ney Sceatcher

Verlag: Zeilengold

Seitenanzahl: 300

Preis: 12,99€

ISBN: 9783946955078

Rezensionsexemplar: ja


Klappentext:

Willkommen beim Albtraumschach.
Kannst du deine schlimmsten Ängste besiegen? Nein? Dann fürchte um dein Leben.

Als Taija durch einen Spiegel in eine schneebedeckte Welt stürzt, hält sie das für einen bösen Traum. Schon bald stellt sich heraus, dass jenes Märchen, von dem ihre Tante immer erzählt hat, nicht nur ein Mythos ist. Das Mädchen befindet sich mitten in der seltsamen Welt der weißen Königin und des dunklen Prinzen, in der sich alles um ein grausames Spiel dreht. Nur, wer das Albtraumschach gewinnt, darf zurück in seine eigene Welt. Wer scheitert, verliert sich in seinem Albtraum – für immer!


Cover:

Ich liebe Personen auf dem Cover, wenn es ein hübscher Kerl ist, umso besser 😉 Von daher kann die Coverdesignerin Marie Graßhoff damit voll bei mir punkten. Die Elemente auf dem Cover finde ich außerdem sehr gut durchdacht. Von der kleinen Schachfigur über den Prinzen, den Winterwald bis hin zu den Spiegelscherben, passt alles perfekt zum Inhalt des Buches und wurde zu einem richtig gigantischen Ganzen zusammengesetzt. Eines meiner liebsten Cover im Moment.

Zum Buch:

Schachmatt?

Gedanken davor … Zunächst muss ich erwähnen, dass ich keinerlei Ahnung von Schach habe. Ich kenne den Begriff, habe schon mal etwas von Bauer und König gehört, aber dann endet auch mein Wissen … Für “Schauneulinge”, wie mich, hat die Autorin hinten im Glossar die Begriffe und Regeln ihres Albtraumschachs erklärt. Es gibt zwar eine Passage im Buch, wo dieses ebenfalls vorkommt und alles erklärt wird, trotzdem fand ich sehr gut, dort am Anfang ein paar Anhaltspunkte zu finden.

Weiter zum Buch… Die Autorin schreibt sehr anschaulich in der Ich-Perspektive ihrer Hauptprota Taija, wodurch ich keine Probleme damit hatte, in die neu geschaffene Welt eintauchen. Eine Welt in der der dunkle Prinz und die weiße Königin immer wieder in einem grausamen Spiel gegeneinander antreten und schon gar nicht mehr wissen, wie einst alles begonnen hat. In die nächste Schachpartie verwickelt ein Menschenkind mit feuerroten Haaren, das durch einen Spiegel fiel und irgendwie der Schlüssel zu allem zu sein scheint …

Ney Sceatcher hat eine düstere Fantasywelt erschaffen, Elemente aus Alice im Wunderland darin verwoben und ihrem Prinzen eine Seele verpasst, die ab und an einen Lichtschein durch die Dunkelheit dringen lässt. Dazu noch eine Prise Verrat und unfaire Spieler in einer Schachvariante, in der keiner von uns Aufwachen (oder besser gesagt: in der sich niemand träumen) wollen würde. Einfach ein durch und durch perfektes Zusammenspiel genau nach meinem Geschmack! Danke Dir Ney für diese wunderbare Geschichte, die uns zeigt, dass man jede Angst besiegen kann.

Fazit:

Das Cover sorgt dafür, dass ich das Buch in die Hand nehme, der Klappentext, dass ich es mitnehme und der Inhalt dafür, dass ich es verschlinge …  Ich trank Tee mit dem Hutmacher, suchte mit Rascha ihren wahren Namen, kämpfte gegen meine Albträume, kam hinter das Geheimnis des dunklen Prinzens und fand am Ende Etwas, das mich bis in die wahre Welt begleitet hat …

Wer allerdings wissen will, was dieses Etwas ist, der wird wohl selbst das Buch lesen müssen …  Ein Buch, das ich Euch sehr empfehle und dem ich 5 von 5 Sternen gebe!

 

Eure Harriot

 

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